Suchmaschinenoptimierung für lau?

Suchmaschinenoptimierung

Betreiber von Webseiten sind auf User angewiesen. Das ist ein nicht zu leugnender Fakt, denn: Ohne User kein Traffic, und ohne Traffic kein Geld. Doch die Besucherzahl für Seiten, die von heute auf morgen online geht, tendiert in der Regel gegen null. Aus diesem Grund ist für Webseitenbetreiber der Aspekt der Suchmaschinenoptimierung so wichtig.

Suchmaschinenoptimierung” – der Begriff lässt bestens erkennen, worum es geht: Eine Webseite soll durch verschiedene Maßnahmen in den Ergebnissen der Suchmaschinen (und hier vor allem Google) möglichst weit oben platziert werden.

Die meisten User, die einen Suchbegriff in die Google-Suchmaske eingeben, machen sich nicht die Mühe, seitenweise Ergebnisse durchzublättern, sondern klicken meist auf eines der ersten zehn Suchergebnisse.

Wessen Seite bei einem bestimmten Thema oder Keyword erst auf Seite sieben oder acht zu finden ist, wird deutlich seltener angeklickt (beziehungsweise gar nicht). Für Besucher, die über Suchmaschinen zu Ihrer Seite gelangen, muss die Webseite also optimiert werden.

Im Internet finden sich zig Blogs und Seiten, die Ihnen sogar mehr als nur Basiswissen im Bereich SEO (kurz für “Search Engine Optimization”, zu deutsch “Suchmaschinenoptimierung”) vermitteln können. Ob Sie für Ihre Webseiten einen SEO (“Search Engine Optimizer”, also “Suchmaschinenoptimierer“) benötigen, der sich um nichts anderes als die Optimierung Ihrer Seiten kümmert, einen Mitarbeiter abstellen, der sich zwei Stunden am Tag um die Optimierung kümmert oder als selbstständiger Webseitenbetreiber selbst Hand anlegen und sich das nötige Know how aneignen, muss in jedem Fall einzeln entschieden werden.

Durch Tutorials, Szene-News, Blogbeiträge, Kommentare, Kolumnen etc. wird es auch angehenden SEOs recht einfach gemacht, in die SEO-Szene einzusteigen. Doch wie viel Geld müssen Sie in die Suchmaschinenoptimierung investieren? Oder lassen sich Top Ten Rankings bei Google sogar komplett ohne Kosten realisieren? Suchmaschinenoptimierung für lau – ist das möglich?

Google Suggest: “Suchmaschinenoptimierung kostenlos”

Tippt man das Wort “Suchmaschinenoptimierung” in die Google-Suchmaske ein, so erhält man neben anderen Suggests auch den Vorschlag “Suchmaschinenoptimierung kostenlos”. Die Suchmaschinenoptimierung per se kann kaum kostenlos sein, da zu viele Faktoren eine Rolle spielen. Das fängt bereits bei der Personalplanung an: Stellt man extra einen SEO ein, so fallen bereits ohne kostenpflichtige Tools, Linkkäufe und ähnliche Maßnahmen Kosten für die Arbeitskraft an.

Dasselbe  gilt für einen Mitarbeiter, der einen Teil seiner Arbeitszeit mit der Optimierung verbringt – auch für diesen Mitarbeiter zahlen Sie einen Lohn.  Und selbst, wenn Sie sich höchstpersönlich um die Suchmaschinenoptimierung kümmern, müssen Sie bedenken, dass Sie sich in der Zeit, die Sie mit der aktiven Optimierung verbringen, auch um andere Projekte kümmern könnten, die Gewinne bringen.

Im Laufe der Zeit sollten sich Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung natürlich rentieren. Doch um überhaupt eine Chance zu bekommen, auf den vordersten Google-Plätzen zu landen und damit mehr User und Traffic zu bekommen, will erst einmal Arbeit und Geld investiert werden.

Die ersten (kostenlosen) Schritte

Für die ersten Schritte im Bereich SEO können kostenlose Angebote wie Blogs und Tutorials sehr hilfreich sein. Durch sie gelingt es, einen ersten Überblick zu bekommen. Dabei werden Tipps für Einsteiger wie auch Fortgeschrittene gegeben, und insbesondere in den Kommentaren von Blogbeiträgen können sich schnell interessante und weiterführende Diskussionen ergeben. Doch nur mit dem Aneignen eines Grundwissens auf Basis von kostenlosen Angeboten ist es bei der ernstzunehmenden Suchmaschinenoptimierung nicht getan.

Eine Hand wäscht die andere

Der oben genannte Leitsatz gilt auch in der SEO-Szene. Der Linktausch ist neben dem (natürlich kostenpflichtigen und von Google nicht gerne gesehenen) Linkkauf eine der bekanntesten Methoden, Links auf Ihrer eigene Seite zu erhalten. Wichtig hierbei ist ein thematischer Zusammenhang Ihrer eigenen Seite mit der Seite, auf der der Link platziert wird.

Geben und nehmen ist hier Pflicht – wer einen Linktausch aushandelt und nicht den zugesicherten Link zurück gibt, wird in der SEO-Szene ganz schnell zum schwarzen Schaf. Versprechen Sie deshalb nie etwas, das Sie nicht halten können, treten Sie bei Telefongesprächen oder in Email-Anfragen stets freundlich und höflich auf und lassen Sie sich nicht davon unterkriegen, wenn ein potentieller Partner kein Interesse an einem Linktausch hat.

Nur mit Kosten vernünftige Ergebnisse

Irgendwann sind Sie an der Grenze des Bereichs angelangt, der kostenlos erreichbar ist. Dann haben Sie alle Vorschläge, Tipps und Tutorials umgesetzt, alle kostenlosen Tools ausprobiert und sind trotzdem in den Google-Rankings nicht dort, wo Sie eigentlich sein möchten.

Wenn Sie bereit sind, Geld zu investieren, wird die Suchmaschinenoptimierung in der Regel einen deutlich größeren Effekt haben. Anzeigen bei Google und der Kauf von Links sind nur zwei Beispiele für kostenpflichtige Must-haves. Auch Tools mit einem großen Funktionsumfang für das Monitoring, die Keyword-Recherche und alles andere, was im Bereich SEO wichtig ist, kosten in der Regel Geld, sind aber auch deutlich brauchbarer als kostenlose Alternativen. Zudem müssen Sie beachten, dass Weiter- und Fortbildungen oder SEO-Veranstaltungen ebenfalls Geld kosten.

Insbesondere auf letztgenannte Events sollten Sie jedoch nicht verzichten. Nicht nur, dass Ihnen neue Tipps und Hinweise aufgezeigt werden, auf Messen und Events können Sie auch neue Kontakte knüpfen und sich mit anderen SEOs und Webseitenbetreibern austauschen. Wie viel Geld Sie pro Monat im Bereich SEO investieren müssen, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Fazit

Eine rein kostenlose Suchmaschinenoptimierung ist höchstens in Nischenbereichen möglich. Diese bringen in der Regel aber deutlich weniger Geld als hart umkämpfte, aber beliebte Themen, die bei Google weit vorne gelistet werden sollen. Personalkosten, Kosten für Fortbildungen, Tools und Programme verursachen zwar Kosten, bringen aber auch einen deutlich größeren Nutzen. Für den Einstieg und weiterführende Tipps zwischendurch sind kostenlose Blogs und Foren mit Tutorials und How-Tos eine gute Wahl, komplett kostenlos kann die Suchmaschinenoptimierung jedoch nicht den gewünschten Effekt bringen.

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